Turandot

von Giacomo Puccini
Dramma lirico in drei Akten / Dichtung von Giuseppe Adami und Renato Simoni
In italienischer Sprache
Die Geschichte um die chinesische Kaisertochter Turandot beginnt wie ein Märchen und endet wie ein Politthriller. Puccinis letzte Oper »Turandot«, die er selbst nicht mehr fertig stellen konnte und die erst zwei Jahre nach seinem Tod 1926 an der Mailänder Scala uraufgeführt wurde, avancierte weltweit zu einem der Lieblingswerke auf der Opernbühne. Zum Renner macht sie bis heute auch eine der berühmtesten Tenorarien der Welt: »Nessun dorma«.
Wie in Puccinis Vorlage, der persischen Märchensammlung »1001 Tag«, müssen die Bewerber um die Hand der schönen Turandot drei Rätsel lösen: Wem das nicht gelingt, der muss sterben! Und bisher ist dies noch keinem geglückt. Bis Prinz Kalaf auftaucht, der inkognito alle Fragen richtig beantwortet. Der Eid ihres Vaters zwingt Turandot nun, ihn zu heiraten; sie wehrt sich vergeblich, auch gegen die gesellschaftlichen Regeln und Zwänge einer Thronnachfolge, die das einfordern. Da bietet ihr der fremde Prinz an, ihre Hand auszuschlagen und in den Tod zu gehen, falls sie seine Identität bis zum Sonnenaufgang aufdecken kann. Eine fi eberhafte Suche beginnt. Der Vater sowie die in Liebe treu ergebene Dienerin Liù des Unbekannten werden herbeigeschleppt, weil sie in dessen Begleitung gesehen wurden. Doch eher stirbt Liù, als ihren Prinzen zu verraten.
Der aber offenbart Turandot nun unter vier Augen, wie er heißt und gibt sich damit scheinbar in ihre Hände. Vor versammeltem Staat nennt sie seinen Namen: »Liebe« – zum Zeichen ihrer völligen Ergebung. Was Liù vor ihrem Freitod prophezeit hat, ist eingetreten: Prinz Kalaf hat Turandot besiegt und ist nun in zweifacher Hinsicht Herrscher – über sie und über das Kaiserreich.


Premiere am 20.08.2011 auf dem Burgplatz

Burgplatz


Musikalische Leitung: Alexander Joel
Inszenierung: Robert Lehmeier
Bühne: Tom Musch
Kostüme: Ingeborg Bernerth
Chor: Georg Menskes
Kinderchor: Tadeusz Nowakowski
Dramaturgie: Daniela Brendel

Mit:
Turandot: Irina Rindzuner, Rebecca Teem
Altoum: Anatoli Golev, Anatoli Golev
Timur: Christian Hübner, Selçuk Hakan Tiraşoğlu
Calaf: Sergey Nayda, Arthur Shen
Liù: Simone Lichtenstein, Jung Nan Yoon
Ping: Malte Roesner, Orhan Yildiz
Pang: Tobias Haaks, Tobias Haaks
Pong: Steffen Doberauer
Mandarin: Malte Roesner, Orhan Yildiz

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