8. Sinfoniekonzert


Richard Wagner Sinfonie in E-Dur WWV 35 (Fragment)
Sergej Prokofjew Violinkonzert Nr. 1 D-Dur op. 19
Johannes Brahms Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68
Die Sinfonie ging im 19. Jahrhundert ungewöhnliche Wege. Für Richard Wagner etwa war diese musikalische Gattung nach Beethovens Neunter passé; für Johannes Brahms hingegen galt es, die Sinfonie weiterzuführen und quasi zu »vollenden«. Nach zwei Versuchen war Wagners Kreativität auf dem sinfonischen Terrain bereits erschöpft. Nichtsdestotrotz sind gerade diese Versuche hoch interessant, so auch die fragmentarisch gebliebene Sinfonie in E-Dur aus dem Jahre 1834, die sein einzigartiges Talent und den Weg zu seinem späteren Musikdrama bereits erkennen lässt. Brahms hingegen tat sich lange Zeit schwer mit der Sinfonie, da er den Vergleich mit Beethoven scheute. Fast 20 Jahre mussten vom ersten Entwurf bis zur Vollendung vergehen, ehe er 1876 seine 1. Sinfonie zur Uraufführung brachte. Der Erfolg war trotz aller vorherigen Bedenken immens. Und Brahms zeigte sich als leidenschaftlicher
Romantiker par excellence.

am 15. und 16. April 2012

Stadthalle


Dirigent: Georg Mark
Solist/in: Johannes Denhoff