Händel meets Mozart

»Cäcilien-Ode« von Georg Friedrich Händel und Messe in C-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart 
In seiner 1739 uraufgeführten »Cäcilien-Ode« huldigt Händel in einem von hohem Enthusiasmus erfüllten Tongedicht der christlichen Patronin der Musik. Die Ode von John Dryden aus dem Jahr 1687 umspannt den gesamten Weltenlauf von der Schöpfung bis zum Ende der Zeit und zum Anbruch der Ewigkeit. Sie zeichnet sich nicht nur durch poetischen Schwung aus, sondern auch durch Gedanken und Bilderfülle, die der Musik Gelegenheit zu lyrischer Vertiefung und farbiger Tonmalerei gibt.
Mozarts c-Moll-Messe verdankt ihre Entstehung einem persönlichen Anlass: Mozart hatte gelobt, eine Messe zu komponieren, wenn Konstanze endlich seine Frau geworden sei. Beide heirateten ohne elterliche Genehmigung im August 1782 und fast genau ein Jahr darauf wurde die Messe, mit Konstanze als Solistin, in der Salzburger Peterskirche uraufgeführt. Nicht nur in der äußeren Anlage ist die Messe c-Moll für Singstimmen, Streicher, Oboen, Hörner, Fagotte, Trompeten, Posaunen, Pauken und Orgel die bedeutendste Mozart-Messe, sondern auch in der Souveränität des chorisch und sinfonisch durchgebildeten Stils. Es ist das Werk des gereiften Künstlers, der mit der »Entführung aus dem Serail« seinen Stil gefunden und sich zudem gerade mit Kompositionen Bachs auseinandergesetzt hatte.
In Zusammenarbeit mit dem Dom St. Blasii

am 01.07.2012 um 17.00

Burgplatz


Musikalische Leitung: Domkantor Gerd Peter Münden

Mit:
Sopran: Ekaterina Kudryavtseva, Simone Lichtenstein
Mezzosopran: Barbara Schmidt-Gaden
Tenor: Matthias Stier
Bariton: Orhan Yildiz
Braunschweiger Domchor:
Staatsorchester Braunschweig: