Freund Till, genannt Eulenspiegel

Uraufführung, Auftragswerk
von Katrin Lange
Einladen zu den »37. Mülheimer Theatertagen NRW«
www.kinderstuecke.de

Der Stücktext ist in »Spielplatz 25«, der Buchreihe des Verlags der Autoren, veröffentlicht. 

»Regisseur Christopher Rüping hat daraus ein kräftig-deftiges Jahrmarktsspiel gemacht – mit Lampengirlanden, Artistik, Feuerschluckerei, Rauferei, Kunstnebel und viel dick aufgetragener Schauspiel-Übertreibung – so, wie es gewesen sein mag auf den Jahrmärkten zur Entstehungszeit des Stücks.«
Braunschweiger Zeitung
Till hat Angst, denn er hat noch nie auf einem Seil getanzt, auch sein Vater Claus hat immer wieder Angst davor, denn Gaukeln ist halt eine gefährliche Arbeit. Aber Augen zu und durch, die Zuschauer werden jubeln. Es könnte Nichts schöner sein. Doch da! Der Raubritter Kunz kappt das Seil, der Vater fällt ins Wasser und Till wird geraubt und in die Raubritterburg verschleppt. Dort soll er gaukeln und Spaß machen, er will nicht und denkt sich seine berühmten Streiche aus. Er malt Bilder auf denen eigentlich nichts zu sehen ist, backt ganz besondere Backwaren, lässt die Raubritter miteinander raufen und schmiedet Pläne für die Flucht. Doch allein will er nicht mehr flüchten, er hat Nella auf der Burg kennen gelernt und sie soll seine Frau Eulenspiegel werden, denn ohne sie hätte er nicht seine wunderschöne Kappe mit den Glöckchen.
Im Auftrag des Jungen Staatstheaters hat die Autorin Katrin Lange einen »Till« geschrieben, ein neuer Blick auf den Helden, der manchmal ganz schön allein ist und gar nicht der weltberühmte Gaukler.

Das Stück und die Inszenierung sind im Rahmen von »Nah dran! Neue Stücke für das Kindertheater«, einem Kooperationsprojekt des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der Bundesrepublik Deutschland und des Deutschen Literaturfonds e. V. mit Mitteln der Kulturstiftung des Bundes gefördert worden.

 
 

Uraufführung. Auftragswerk
Premiere am 18.02.2012 / WA am 03.10.2012

Kleines Haus
Dauer: 75 Minuten, keine Pause
6+

Inszenierung: Christopher Rüping
Bühne: Jonathan Mertz
Kostüme: Linda Schnabel
Musik: Christoph Hart
Dramaturgie: Christoph Macha
Theaterpädagogik: Lisa Degenhardt, Jennifer Gaden

Mit:
Till, der Held: Martin Winkelmann
Der Herr Kunz, Raubritter: Marko Werner
Bock, Kriegsknecht: Alisa Levin
Klotz, Kriegsknecht: Luis Lüps
Nella, Dienstmädchen: Nina El Karsheh
Claus, Tills Vater / Die Mama vom Herrn Kunz: Andreas Jäger