Also sprach Richard Wagner: »Wehe, ach wehe!«

Eine Richard-Wagner-Nabelschau anlässlich seines 200. Geburtstages
von Patrick Wengenroth
Uraufführung
Am 22.05.1813 wird in Leipzig das neunte Kind eines Polizeibediensteten und einer Bäckerstochter geboren. 200 Jahre später begeht ganz Deutschland den Geburtstag eines Komponisten, der als musikalischer Neuerer Geschichte geschrieben hat. Im deutschen Blätterwald rauscht es seit Monaten beträchtlich: »Genie«, »Revolutionär«, »Antisemit«. Wagner ist zu einem vielschichtigen Emblem geworden. Wie müssen wir einen Künstler verstehen, der 1849 als politisch engagierter Bürger im Zuge des Dresdner Maiaufstandes gegen den sächsischen König Friedrich August II. kämpfte und später enge Freundschaft mit Bayerns König Ludwig II. schloss? Wie viele Herzen schlugen hier in einer deutschen Brust? Autor und Regisseur Patrick Wengenroth, von der taz als »Fortbildungsmaßnahme und einer der letzten wilden Männer mit großen Ideen an deutschen Bühnen« gerühmt, fragt nach. Musikalisch begleitet wird die Reise durch Wagners widersprüchliche Welt von Burkard Bauche, der am Staatstheater nicht nur als Kapellmeister tätig ist, sondern dem Braunschweiger Publikum auch durch seine »Opera curiosa« bestens bekannt ist.

Uraufführung
Premiere am 22.05.2013 / WA im Herbst 2013

Hausbar