Hotel Braunschweig

von Juliane Kann
Uraufführung.Auftragswerk
Eingeladen zu »HART AM WIND – 3. Norddeutsches Kinder- und Jugendtheaterfestival 2012« in Göttingen
www.hart-am-wind.org

Auf der Auswahlliste zum Deutschen Jugendtheaterpreis 2012
www.kjtz.de

Eingeladen ans Theater an der Parkaue - Junges Staatstheater Berlin
www.parkaue.de


»Was Spaß bringt, ist das Spiel mit dem Projektor. Szenen werden gefilmt und auf das Bühnenbild projeziert. Dieses besteht aus einem übergroßen Schrank. In den Regalen liegen allerlei Dinge, hinter den Schranktüren verschwinden Darsteller, spielen dort auf einem Instrument oder kommen wieder hervor.«
Kristin Kunze in der Göttinger Zeitung vom 05.05. zum Gastspiel beim Festival »Hart am Wind« in Göttingen


Daniel hat sich in eine Klinik eingewiesen. Nico ist schwul. Seine Zwillingsschwester Janet muss sich ständig übergeben. Bozi, der beste Freund von Nico, ist in Janet verliebt. Cynthia ist auch in der Klinik in Therapie und verliebt sich in Daniel. – Daniel, Nico, Cynthia, Janet und Bozi sind fünf Jugendliche aus Braunschweig, fünf ganz »normale« Jugendliche. Aber was ist schon normal? Sie durchleben die Höhen und Tiefen ihrer Pubertät, sie sind sich sehr sicher, dass das Depressionen sind! Jeder von ihnen entwickelt eine Strategie damit umzugehen: der eine wird Emo und geht nicht mehr raus; die andere sucht Liebe und verwechselt das mit Sex; die andere will die beste sein und er erwartet zu viel von sich; der andere ist unglücklich verliebt, versucht es aber immer wieder; der andere geht einfach nicht zum Fußballspiel und will nicht von Talentscouts entdeckt werden.
 
In »Hotel Braunschweig« zeichnet Juliane Kann ein Panoptikum von Jugend, mal himmelhochjauchzend, dann zu Tode betrübt. Im März 2010 gab das Junge Staatstheater der Autorin den Stückauftrag über Braunschweig und seine Jugend, für Braunschweiger Jugendliche ab 13 Jahren, zu schreiben. Juliane Kann begab sich im Sommer auf eine Recherchereise und lernte Braunschweiger Jugendliche kennen,  mal Emo, mal Fußballer, mal Schulabbrecher, … alle irgendwie stolz auf ihre Stadt und auch irgendwie nicht. »In Braunschweig wird man geboren oder zieht hier her, aber man stirbt hier nicht.«, sagte ein Jugendlicher.  Braunschweig also als »Hotel Mama« oder »Transitstation«? 

Uraufführung.Auftragswerk
Premiere am 01.04.2011 / WA am 17.10.2012

Haus Drei
Dauer: 90 Minuten, keine Pause
14+

Inszenierung: Volker Schmidt
Bühne und Kostüme: Miriam Grimm
Dramaturgie: Christoph Macha
Theaterpädagogik: Jennifer Gaden

Mit:
Daniel: Alexander Ritter
Bozi: Marko Werner
Nico: Holger Foest
Janet: Nina El Karsheh
Cynthia: Alisa Levin