Die Zauberflöte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Fassung für Kammerensemble von Andreas N. Tarkmann
Deutsche Oper in zwei Aufzügen
Dichtung von Emanuel Schikaneder
»Das Publikum zeigt sich von der Inszenierung begeistert. Die vielen sehr durchdachten lustigen Details und Szenen kommen bestens an. Die Frage eines Kindes an die Mutter, warum sich Papageno denn aus nicht erfüllter Liebe umbringen wolle, zeigt aber auch, dass die Kinder trotz der humorvollen Aufführung mitdenken. Nach fast jeder Nummer wird freudig geklatscht, und am Ende dieses gelungenen Abends entlässt das Publikum die Akteure nur schweren Herzens wieder in die reale Welt.«
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Mozarts »Zauberflöte« gilt seit ihrer Uraufführung 1791 als zeitloses Stück für alle Generationen. Seit dieser Zeit steht auch die Frage im Raum: humanistisch-philosophisches Lehrstück oder volkstümliches Zaubermärchen? Zum einen stand Mozart mit seiner letzten Oper ganz in der Tradition der Wiener Kasperl- und Zauberoper. Zum anderen wimmelt es in der »Zauberflöte« nur so von freimaurerischen Ideen, denn Mozart und sein Librettist, der Theaterprinzipal und Schauspieler Emanuel Schikaneder, waren überzeugte Freimaurer. Aus dem bösen Zauberer im Genre Märchen wurde der weise Herrscher des Sonnentempels, Sarastro, aus der guten Fee seine Gegenspielerin, die Königin der Nacht. Sie beauftragt die drei Damen, den Prinzen Tamino vor einer Riesenschlange zu retten, und ein Bildnis ihrer Tochter Pamina genügt, um Tamino verliebt zu machen. Sofort ist er bereit, sie aus dem Tempel Sarastros zu befreien. Doch bis Pamina und Tamino sich in die Arme schließen können, müssen zahlreiche Hindernisse überwunden und viele Prüfungen bestanden werden.
Der Komponist und Dirigent Andreas N. Tarkmann, der sich vor allem als Arrangeur für renommierte Ensembles und Rundfunksender einen Namen gemacht hat, hat Mozarts geniale Musik für ein Kammerensemble aus zehn Musikern arrangiert. Große Erfolge feiert Tarkmann auch mit seinen Orchesterkompositionen für Familien und Kinderkonzerte. Seit 2001 lehrt er als Professor für Instrumentation und Arrangement an der Musikhochschule Mannheim.
 

Premiere am 14.10.2011 / WA am 30.12.2013

Großes Haus
Dauer: zwei Stunden 30 Minuten, Pause nach dem ersten Akt
11+

Musikalische Leitung: Christopher Hein, György Mészáros
Inszenierung: Aniara Amos
Bühne: Roy Spahn
Kostüme: Aniara Amos
Dramaturgie: Daniela Brendel, Sarah Grahneis
Theaterpädagogik: Iris Kleinschmidt

Mit:
Sarastro / 2. Geharnischter: Rossen Krastev, Mario Klein
Tamino: Tobias Haaks, Matthias Stier
Königin der Nacht: Ekaterina Kudryavtseva, Ekaterina Kudryavtseva, Jennifer Riedel
Pamina / Papagena: Simone Lichtenstein
1. Dame / 1. Knabe: Bele Kumberger
2. Dame / 2. Knabe: Milda Tubelytė
3. Dame / 3. Knabe: Masami Tanaka, Anne Schuldt
Papageno: Malte Roesner
Monostatos / 1. Geharnischter: Michael Ha