Dornröschen oder Das Märchen vom Erwachen

von Katharina Schlender
nach den Gebrüdern Grimm
»Lohnt sich! ... Die Handlung entwickelt sich flüssig ... mit vielen feinen Gags. Marko Werner gibt den schusselig-fahrigen König, Fanny Staffa eine herrlich eitle Königin, die an ihrer Mutterrolle zu knapsen hat. Anja Dreischmeier und Alisa Levin sind als nicht nur gute und nicht nur böse 12. und 13. Fee klug psychologisiert und auch toll anzusehen ... Anna Catharina Ortmann ist ein bezwingend natürliches Dornröschen. Dann sind da noch der alterfahrene, verschmitzte Koch (Klaus Lembke) und sein Küchen-Junge, Martin Winkelmann, ein netter, hübscher Kerl, zufällig im gleichen Alter wie Dornröschen.«
Braunschweiger Zeitung 

»Am Ende verhelfen die Feen Dornröschen ... zur Traumhochzeit. Die Zuschauer applaudierten lange und euphorisch.«
neue Braunschweiger
Es könnte so schön sein, doch eines fehlt zum Glück des Königspaares: König Rodebert und seine Frau Rosita wünschen sich schon lange ein Kind, aber es klappt nicht. Die beiden Feen Mabel und Edna, die zwölfte und die dreizehnte, denken sich aus, wie sie dem Königspaar ein Kind schenken könnten. Als Prinzessin Rose geboren wird, lädt das Königspaar voller Glück zum Fest. Doch leider gibt es nicht genügend Geschirr im Schloss und so wird Edna nicht eingeladen. Sie wird wütend, sogar sehr wütend. Ihre Rache ist ein grausamer Fluch: An ihrem fünfzehnten Geburtstag wird sich Prinzessin Rose an einer Spindel stechen und sterben. Mabel kann den Fluch nur noch mildern, statt Tod drohen 100 Jahre Schlaf.
Der König verbietet alle Spindeln, denn »Macht kann alles«. Rose erlebt eine unbeschwerte Kindheit mit ihrem besten Freund Martin Brand, dem Sohn des Kochs. Als Rose und Martin den Kinderschuhen entwachsen sind, verbietet der König die Freundschaft, denn eine Prinzessin darf nicht mit einem Küchenjungen befreundet sein.Es kommt wie es kommen muss: An ihrem fünfzehnten Geburtstag sticht sich Rose an einer Spindel und was folgt, ist unausweichlich: Hundertjähriger Schlaf, Dornenhecke und ein Dornröschen, das dem Kuss des rettenden Prinzen entgegen schlummert.
Generationen von Vätern und Müttern haben ihren Kindern das Märchen erzählt; die Autorin Katharina Schlender wagt in ihrem »Dornröschen« einen neuen Blick auf die bekannte Geschichte und führt das glückliche Ende ganz anders herbei.

Familienstück
Premiere am 10.11.2012

Großes Haus
Dauer: eine Stunde 50 Minuten
6+

Inszenierung: Jos van Kan
Bühne: Martin Fischer
Kostüme: Linda Eijssen
Musik: Marlijn Helder
Dramaturgie: Andreas Steudtner
Theaterpädagogik: Jennifer Gaden

Mit:
König Rodebert, später Rosbert: Marko Werner
Königin Rosita, später Ros: Fanny Staffa
Prinzessin Rose, später Dornröschen: Anna Catharina Ortmann
Morten Brandt, Koch: Klaus Lembke
Martin Brandt, Küchenjunge: Martin Winkelmann
Mabel, die 12te Fee: Alisa Levin
Edna, die 13te Fee: Anja Dreischmeier
Prinz Eugen von Drahn / ein Froschkerl: Luis Lüps
Musiker (Klarinette): Jordi Juan Perez
Musikerin (Klavier): Sara Ruiz de los Paños Bargueño