Saul

Oratorium in drei Akten
von Georg Friedrich Händel
in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Text von Charles Jennens
Ein Oratorium als Oper? Das war für Georg Friedrich Händel durchaus kein Widerspruch; seine »Sacred Dramas« wie »Samson«, »Belsazar«, »Israel in Egypt« und auch der 1739 in London uraufgeführte »Saul« gelten bis heute als Händels beste Opern.
Israel zu biblischer Zeit: Die Menschen feiern den Sieg Davids gegen Goliath. Nur König Saul ist eifersüchtig auf den jungen Helden, da er dessen Ruhm beim Volk fürchtet. Sein Hass steigert sich zu einem selbstzerstörerischen Wahn. Mehrfach beschließt Saul, David zu töten und scheut auch nicht davor zurück, seinen eigenen Sohn Jonathan auf dessen Leben anzusetzen. Saul lässt selbst dann nicht von seiner todbringenden Missgunst ab, als er bemerkt, dass Gott ihn verlassen hat und ihm durch die Hexe von Endor der eigene Untergang prophezeit wird.
Braunschweig war zu Beginn des 18. Jahrhunderts eines der Zentren des deutschen Opernlebens. Auch bei der Aufführung der neuesten Werke Händels war die Stadt richtungweisend. Zahlreiche seiner Opern wurden – vielfach als deutsche Erstaufführung – bereits kurz nach ihrer Londoner Uraufführung im Herzoglichen Hoftheater am Hagenmarkt gezeigt. Mit der szenischen Aufführung des »Saul« knüpft das Staatstheater Braunschweig an diese Tradition an.

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Premiere am 16.03.2013

Großes Haus


Musikalische Leitung: Nicholas Kok
Inszenierung: Uwe Schwarz
Bühne: Hermann Feuchter
Kostüme: Nicole Pleuler
Chor: Georg Menskes, Johanna Motter
Dramaturgie: Sarah Grahneis, Christian Steinbock

Mit:
Saul / Samuels Geist: Rossen Krastev
Jonathan: Tobias Haaks, Matthias Stier
David: Benno Schachtner
Hohepriester / Hexe von Endor / Abner / Amalekiter / Doeg: Michael Ha
Merab: Ekaterina Kudryavtseva
Michal: Moran Abouloff, Simone Lichtenstein