Così fan tutte

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

ossia La scuola degli amanti

Dramma giocoso in zwei Akten
Text von Lorenzo da Ponte

Es sind die Fragen, die sich die Menschen wahrscheinlich zu allen Zeiten stellten: Gibt es eine Liebe, die ewig hält? Ist der Mensch fähig zur absoluten Treue? Sind männliche und weibliche Interessen miteinander vereinbar? Ist die Zuneigung moralischen Prinzipien unterworfen? Und wer verführt geschickter: Männer oder Frauen? Ob damals, heute oder morgen – gute Antworten wird es nicht geben. Oder doch? Zumindest haben sich Wolfgang Amadeus Mozart und sein kongenialer Librettist Lorenzo da Ponte in ihrer 1790 uraufgeführten »Liebesschule« namens »Così fan tutte« dieser Fragen angenommen und das Vexierspiel um allzu menschliche Leidenschaften mit Witz und Tiefgang auf die Spitze getrieben. Partnertausch ist angesagt: Ferrando und Guglielmo wetten mit dem Philosophen Don Alfonso, dass ihre Freundinnen Fiordiligi und Dorabella selbst dann absolut treu bleiben, wenn sie zum Militär abberufen und unter falschen Namen der jeweils anderen den Hof machen. Doch die Männer müssen einsehen, dass die Frauen keine Kinder von Traurigkeit sind und viel pragmatischer veranlagt als gedacht. Lassen sich Liebe und Freundschaft unter diesen Umständen bewahren? Fiordiligi und Dorabella hätten vielleicht nichts dagegen, schließlich machen es doch alle so – »così fan tutte« eben.
Der Kulturtipp auf Radio Okerwelle


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Premiere am 28.04.2013 / WA am 13.12.2013

Großes Haus


Musikalische Leitung: Sebastian Beckedorf
Inszenierung: Lotte De Beer
Bühne und Kostüme: Clement & Sanou
Chor: Georg Menskes
Dramaturgie: Christian Steinbock