Der Hanullmann

Ein-Mann-Stück von Christian Ebert
»Raphael Traub spielt unter der Regie von Michael Neuenschwander einen gehemmten Typen, der sich im Schutzraum der Scheinwelt Modelleisenbahn auslebt, in der Realität aber grotesk verheddert.» (Braunschweiger Zeitung vom 09.10.10)
»H0« ist eine Spurweite für Modelleisenbahnen – und die Welt des Roland Appelmann. Er kommt nach Braunschweig und hält einen Vortrag.
Zumindest versucht er es. Er verrennt sich in seiner zwanghaften Begeisterung für maßstabgerechte Zeitrechnung, will eine Welt, einen Modell-Staat nach seinen Vorstellungen erschaffen und demaskiert sich dabei immer mehr. Im Schatten seines Vaters, der den Maßstab für Männlichkeit und Erfolg setzte, kämpft Appelmann um seine Daseinsberechtigung. Hinter der Fassade des hilflos überforderten Mannes steckt ein unberechenbarer Charakter, ein Fanatiker, der seinen Selbsthass nur mit Mühe kontrollieren kann.

»Raphael Traub hat sich bei seinem (…) Solo-Abend sehr ins Zeug gelegt. Der Hanullmann ist ihm spürbar ein Anliegen, von dem er sich emotional und technisch viel abverlangen lässt. Das Publikum applaudierte kräftig.«
Online Reports zur Premiere am Theater Basel


Übernahme vom Theater Basel
Braunschweiger Premiere 07.10.10

U 22


Inszenierung: Michael Neuenschwander
Bühne: Philipp Berweger
Kostüme: Sara Kittelmann
Theaterpädagogik: Angelika Andrzejewski

Mit:
Raphael Traub