Das Tagebuch der Anne Frank

von Grigori Frid


»Die Inszenierung gestaltet sich, trotz der vermeintlichen räumlichen Einschränkung, komplex, spannend und wirkungsvoll.«
Christoph Matthies in der neuen Braunschweiger vom 31.10.2010

Sie teilte das Los von mehr als einer Millionen jüdischer Kinder, die dem Naziterror zum Opfer fielen; Anteil an ihrem Schicksal nehmen bis heute Millonen Menschen in aller Welt: Anne Frank. Bis sie denunziert, ins Konzentrationslager Bergen-Belsen deportiert und ermordet wurde, lebte sie mit ihren Eltern in Amsterdam in einem Versteck. Ihre in diesen beiden Jahren, von 1942 bis 1944, entstandenen Tagebuchaufzeichnungen vermitteln ein dichtes und detailliertes Bild der äußerst beklemmenden Realität.
Seit seinem erstmaligen Erscheinen 1948 wurde Anne Franks Tagebuch in 55 Sprachen übersetzt, und mehrere Adaptionen für Theater und Film entstanden. Grigori Frid entwickelte 1972 aus den Tagebuchaufzeichnungen eine Mono-Oper in 21 Episoden für Kammerensemble und eine Sängerin. Ihn interessierte vor allem der universelle Aspekt, den er in der Unmittelbarkeit der von Ängsten und Bedrohungen gezeichneten Gefühlswelt Anne Franks sah.



Junge Oper
Wiederaufnahme am 13.12.2011

Haus Drei
Dauer: eine Stunde
12+

Musikalische Leitung: Burkhard Bauche
Inszenierung: Rebekka Stanzel
Bühne und Kostüme: Vinzenz Gertler
Dramaturgie: Daniela Brendel
Theaterpädagogik: Kathrin Barthels

Mit:
Anne Frank: Moran Abouloff